Nationale Infrastruktur für Editionen - Infrastructure nationale pour les éditions (NIE - INE) 

Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities hat einem Projektantrag zur Schaffung einer Nationalen Infrastruktur für Editionen - Infrastructure nationale pour les éditions (NIE - INE) entsprochen (2016-2019). Die Universität Basel und ihre Partner in Bern, Genf und Zürich gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Basel und der Zentralbibliothek Zürich erhalten aus dem  "Förderprogramm «Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung" 2.36 Millionen Franken an den gesamten Projektaufwand von über 5.26 Millionen Franken.

Im Rahmen des Projektes soll als nationale Infrastruktur für Editionen eine Arbeits- und Publikationsplattform geschaffen werden, die grundsätzlich allen wissenschaftlichen Editionsprojekten in der Schweiz offensteht. Die Plattform soll den spezifischen Bedürfnissen umfangreicher und komplexer Editionsprojekte gerecht werden und insbesondere die elektronische Publikation und die langfristige Verfügbarkeit von Forschungsdaten und -ergebnissen in einem zentralen Bereich der nationalen geisteswissenschaftlichen Forschung gewährleisten. Die NIE - INE soll die bestehende Lücke zwischen der Forschung und den bestehenden und geplanten Angeboten der Gedächtnisinstitutionen ausfüllen. Als Ausgangsbasis der Neuentwicklung dienen anerkannte und erprobte Instrumente der Digital Humanities.

Zentraler Partner ist das Data- and Service Center for the Humanities (DaSCH). Diese Unternehmung der SAGW hält die in der NIE-INE geschaffene Editionsplattform ab 2020 langfristig verfügbar.

Leiter des Digital Humanities Projekts NIE-INE:
Prof. Dr. Markus Wild