Andrea Sakoparnig
Assistentin / PostDoc
Philosophisch-Historische Fakultät
Departement Künste, Medien, Philosophie
Fachbereich Philosophie

Assistentin / PostDoc

Philosophisches Seminar
Steinengraben 5
4051 Basel
Schweiz

andrea.sakoparnig@clutterunibas.ch

Vita

Andrea Sakoparnig studierte Philosophie und Germanistik in München und Heidelberg. Ihr Studium schloss sie mit einer Arbeit zu Adornos Begriff des Rätselcharakters ab. Sie war assoziiertes Mitglied des SFB 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ und von 2011–2014 Stipendiatin des Internationalen Graduiertenkollegs ‚Interart‘ der Freien Universität Berlin. In diesem Rahmen absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt am Goldsmiths, University of London. Ihre Promotion erfolgte 2019 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur ‚Objektivität des Ästhetischen‘. Im Frühjahrssemester 2021 nimmt sie eine Assistenzvertretung bei Prof. Dr. Gunnar Hindrichs wahr. Derzeit arbeitet sie ein Exposé für ein Forschungsvorhaben aus.

Publikationen

Monographie
Die Objektivität des Ästhetischen. Das anti-objektivistische Missverständnis in Philosophie und Kunst, Paderborn: Wilhelm Fink/Brill, 2021 (erscheint im Mai).

Sammelband
Paradigmenwechsel. Wandel in den Künsten und Wissenschaften, hrsg. zus. mit Andreas Wolfsteiner, Jürgen Bohm, Berlin/Boston: De Gruyter, 2014.

Aufsätze (Auswahl)
Was und wozu ist Adornos Ästhetische Theorie? – Von der Schwierigkeit, den Anspruch der Ästhetischen Theorie zu verstehen, in: Text/Kritik: Nietzsche und Adorno, hrsg. von Martin Endres, Axel Pichler und Claus Zittel, Berlin/Boston: De Gruyter, 2017, S. 97–154.

Die Logik der Objektivation in der Kunst – Adornos dialektische und Sehgals performative Arbeit am Schein, in: Zeitschrift für Kritische Sozialtheorie und Philosophie 3/2, [Schwerpunkt: Materialistische Ästhetik], 2016, S. 319–341.

‚Enigmaticalness‘ As Fundamental Category in Adorno’s Aesthetic Theory, in: The Aesthetic Ground of Critical Theory, hrsg. von Nathan Ross, MD: Rowman & Littlefield, 2015, S. 159–176.

Bestimmende Selbstbestimmtheit. Die Paradigmatizität der Kunst, in: Paradigmenwechsel. Wandel in den Künsten und Wissenschaften, hrsg. zus. mit Andreas Wolfsteiner, Jürgen Bohm, Berlin/Boston: De Gruyter, 2014, S. 139–160.

Performativization And The Rescue of the aesthetic semblance, in: Adorno and Performance, hrsg. von Will Daddario und Karoline Gritzner, Basingstoke: Palgrave, 2014, S. 53–66.        

‚Das ist ein Satz. Und das ein anderer‘. Überlegungen zum Begriff des Rätsels im Horizont literarischer Selbstbezüglichkeit, in: Variations 18.1 [Schwerpunkt: Rätsel/Énigmes/Riddles], Zürich, 2010, S. 57–70.

Tagungsorganisation

„non/sensus – Die Kategorie des Sinns in Literatur, Literaturwissenschaft und Philosophie“. Konferenz an der Universität Leipzig. Konzeption & Organisation zus. mit Martin Endres und Sarah Scheibenberger (gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung), 25.–27.09.2015.

Konzeption/Organisation von Ringvorlesungen

„Turn On. Turn Off. Über den Wandel von Paradigmen in den Künsten und Wissenschaften“, zus. mit A. Wolfsteiner und J. Bohm (im Rahmen des Internationales Graduiertenkolleg ‚Interart‘) im SoSe 2012 an der FU Berlin.

„Kolonialisierungen des Ästhetischen/Colonializations of the Aesthetic“, zus. mit M. Halawa-Sarholz und A. Breimaier (Kooperation des Internationalen Graduiertenkollegs ‚Interart‘ und des Internationalen Forschungskollegs „Interweaving Performance Cultures“) im SoSe 2014 an der FU Berlin.

„The Art of Speculation“. Joint Symposium Berlin. zus. mit Frauke Surmann (im Rahmen des  Internationalen Graduiertenkollegs ‚Interart‘ in Kooperation mit dem Goldsmiths, University of London und der University of Copenhagen) vom 13.–15.11.2014 an der FU Berlin.

 

Texte und weitere Informationen unter:

https://unibas.academia.edu/AndreaSakoparnig