Dr. Rebekka Hufendiek


Assistentin / PostDoc (Professur Wild)

Büro

Steinengraben 5
4051 Basel
Schweiz

Forschungsschwerpunkte

Rebekka Hufendieks Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wissenschaftstheorie, der Philosophie des Geistes und der Philosophie der Kognitionswissenschaften. In diesen Bereichen interessiert sie sich besonders für anthropologische Fragestellungen, die den Begriff der Natur des Menschen und das Verhältnis von Natur und Normativität betreffen. Aktuell beschäftigt sie sich mit funktionalen und historischen Erklärungen, Naturalismus, Naturalismuskritik und Genealogie als einer sowohl naturalistischen als auch naturalismuskritischen Methode. Darüber hinaus interessiert sie sich für verkörperte und situierte Kognition, naturalistische Theorien des Geistes und die Emotionsforschung.

Rebekka Hufendiek war von 2008-2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kolleg-Forschergruppe für Bildakt und Verkörperung. 2012 wurde sie an der Humboldt Universität mit einer Arbeit über Emotionstheorien promoviert. Von 2012-2013 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Université de Fribourg angestellt. Seit September 2013 ist sie an der Universität Basel.

Mitgliedschaften

Rebekka Hufendiek ist Botschafterin in Basel für SWIP Germany und Mitglied des DFG-Netzwerks "Social Functions".

Publikationen

Monografie:

        Rezension auf Notre Dame Review

        Rezension in Phenomenology and the Cognitive Sciences

        Vorstellung und Diskussion des Buches auf dem Brains Blog

Herausgeberschaft:

Aufsätze (Auswahl):

  • Die Entstehung der Moral, der Begriff der Moral und die Natur des Menschen (im Erscheinen) Zeitschrift für philosophische Forschung
  • Das Hypothesenwesen. Die genealogische Methode bei Nietzsche und Rée (im Erscheinen) Deutsche Zeitschrift für Philosophie
  • Explaining Embodied Emotions - with and without Representations (2018) Philosophical Explorations (online first)
  • (2017) "Affordances and the normativity of emotions". Synthese. 194 (11), 4455-4476
  • (2016) "William James and John Dewey on Embodied Action-Oriented Emotions" In: Roman Madzia, Matthias Jung (Hg.): Pragmatism and the Embodied Cognitive Sciences. De Gruyter Berlin. 269-288.
  • (2015) Zusammen mit Markus Wild: "Faculties and Modularity" In: Dominik Perler (Hg.): The Faculties. A History. Oxford University Press.
  • (2013) "Whereabouts. Locating Emotions Between Brain, Body and World" In: Julia Weber und Rüdiger Campe (Hg.): Rethinking Emotions. De Gruyter Berlin.
  • (2012) „Draw A Distinction. Zeichnerisches Denken als Form des Extended Mind.“ In: Ulrike Feist und Markus Rath (Hg.): Et in Imagine Ego. Akademie Verlag Berlin.

Rezensionen (Auswahl):

  • Elizabeth Barnes: The Minority Body. OUP 2016, 09.11.2016 in der NZZ
  • Das Muttertier am Ursprung der Moral. Neuere naturalistische Ansätze in der Metaethik.“ In: Zeitschrift für philosophische Forschung. Bd. 66/1 (2012)
  • „Catherine Newmark: Passion. Affekt, Gefühl. Philosophische Theorien der Emotionen von Aristoteles bis Kant. Hamburg (Meiner) 2008.“, 62 (2009).

Lehrveranstaltungen

HS 2018: Bachelorseminar: Der Begriff der menschlichen Natur
FS 2018: Bachelorseminar: Philosophie der Biologie
HS 2017: Proseminar: Argumentationstheorie
FS 2017: Bachelorseminar: Wissenschaftstheorie
HS 2016: Masterseminar (mit Christine Sievers): Was ist Kultur?
HS 2015: Bachelorseminar: Charles Darwins Bedeutung für die Philosophie
FS 2015: Masterseminar (zusammen mit Markus Wild) Was ist Genealogie?
HS 2014: Masterseminar: Philosophische Rezensionen schreiben
FS 2014: Proseminar: Philosophisches Argumentieren
HS 2013: Proseminar: Einführung in die Sozialontologie
HS 2012: Bachelorseminar (zusammen mit Markus Wild) Philosophie der Verkörperung