
(SNF Consolidator Grant, 2023-2028)
Das Forschungsprojekt «Just Parenthood: The Ethics and Politics of Childrearing in the 21st Century”, das von Sabine Hohl geleitet wird, untersucht die normativen Grundlagen von Elternschaft: Hat Elternschaft etwas mit Biologie zu tun? Wie viele Elternteile kann ein Kind maximal haben? Und müssen sich Eltern romantisch verbunden sein oder kann auch eine Freundschaft die Grundlage für gemeinsame Elternschaft bieten? Durch sich wandelnde Familienformen und die Möglichkeiten, die neue Reproduktionstechnologien bieten, stellen sich diese Fragen aktuell mit besonderer Dringlichkeit und bedürfen einer umfassenden philosophischen Analyse. Das Projekt «Just Parenthood» entwickelt zu ihrer Beantwortung einen neuartigen institutionellen Ansatz. Das heisst, wir betrachten Elternschaft (und die dazugehörigen Rechten und Pflichten) als eine soziale Institution, die allen Mitgliedern der Gesellschaft unparteiisch rechtfertigbar sein muss. Dabei wird auch Grundlegendes in Frage gestellt: Z.B. die Annahme, dass Elternschaft immer mit genau denselben Rechten und Pflichten einhergehen muss. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem bisher in der philosophischen Forschung vernachlässigten Aspekten wie der Beziehung unter den Elternteilen und der ihr zugehörigen Pflichten.
Hinweise zu schriftlichen Arbeiten, BA-Prüfungen und MA-Prüfungen
Merkblätter zu den Abläufen und Bewertungskriterien für schriftliche (Pro)Seminararbeiten, MA-Arbeiten, schriftliche BA-Prüfungen sowie mündliche MA-Prüfungen in der Theoretischen Philosophie finden Sie hier.
Für jede schriftliche Arbeit (auch für Proseminararbeiten) muss zunächst eine Skizze mit der Fragestellung im Umfang von ca. einer Seite erstellt und bewilligt werden. Für die Skizze erfolgt ein schriftliches oder bei Bedarf auch ein mündliches Feedback.
Für jede schriftliche Arbeit muss die Selbstständigkeitserklärung der Uni Basel unterschrieben und zusammen mit der Arbeit abgegeben werden. Mit der Unterschrift willigen Sie ein, im Falle eines Verdachts auf ein Plagiat oder einen unerlaubten Gebrauch von Large Langue Models/ KI zu einem klärenden Gespräch vorbeizukommen.
© Ivana Chaloska, Design Researcher, Keio University, Yokohama, Japan, ichaloska@cluttergmail.com
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