Philosophische Gesellschaft Basel

Zweck
Die Philosophische Gesellschaft Basel ist zum Zwecke der Pflege der Philosophie und des philosophischen Gedankenaustausches gegründet worden. Sie gehört, als eine ihrer kantonalen Sektionen, der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft an. Sie veranstaltet Vorträge und Symposien nicht nur zu klassischen Themen der Philosophie, sondern auch zu gegenwartsbezogenen Fragen.

Beitritt
Die Mitgliedschaft steht allen philosophisch Interessierten offen. Der Jahresbeitrag beträgt derzeit CHF 50.00 bzw. CHF 15.00 für Studierende. Mitglieder erhalten zu allen Vorträgen eine briefliche oder elektronische Einladung, sie können an der jährlichen Generalversammlung teilnehmen und sie gehören automatisch auch der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft an.

Falls Sie der Philosophischen Gesellschaft Basel beitreten möchten, laden Sie bitte das Beitrittsformular herunter, füllen es aus und senden es ein.

Vorstand

PräsidentProf. Dr. Markus Wild
KassierLukas Hilgert
RevisionNadja Heller, Michael O'Leary
BeiratProf. Dr. Emil Angehrn, Prof. Dr. Anton Hügli, Prof. Dr. Angelika Krebs, Dr. Wolfram Gobsch, Prof. Dr. Brigitte Hilmer,                PD Dr. Katrin Meyer, Mario Schärli, Dominik Renner
SekretariatSimone Chambers

Aktuelles Thema HS 2019 «Demokratie»

Ist die Demokratie in Gefahr? Frank-Walter Steinmeier, Präsident der Bundesrepublik Deutschland, hat dies im Juni dieses Jahres nach einem politisch motivierten Mord an einem Lokalpolitiker behauptet. Auch anderer Persönlichkeiten und Ereignisse der Gegenwart weisen auf eine Gefährdung der Demokratie durch Anfeindung hin. Aber gibt es auch eine Gefährdung der Demokratie von Innen? Gibt es Merkmale oder Tendenzen der Demokratie selbst, die sie vor grundlegende Herausforderungen stellen? Es weist einiges darauf hin und dies ist von brennender Aktualität.

Für lebendige Demokratien sind Wahrheit, Gerechtigkeit, Verantwortung und Partizipation wichtig. Doch mit dem vitalen Informationsfluss kommen auch «Fake News», Verantwortung und Gerechtigkeit scheinen beim Menschen und an den jeweiligen Landesgrenzen stecken zu bleiben, obwohl sie darüber hinaus reichen und auch die Umwelt oder andere Nationen berücksichtigen könnten, Partizipation verlangt komplexe Wahlverfahren und hält zugleich das populistische Versprechen direkter und exklusiver Teilhabe, die Demokratie soll möglichst viele Menschen einschliessen, schliesst aber auch wichtige Gruppen aus.

Zum Problemkomplex Demokratie hat die Philosophie einiges zu sagen. Aus diesem Grund hat der Vorstand der Philosophischen Gesellschaft beschlossen, die Demokratie zum Thema der Vorlesungsreihe im Herbst 2019 zu machen. Sie finden unten das aktuelle Programm.

Prof. Dr. Markus Wild

Philosophisches Seminar
Philosophische Gesellschaft Basel
Steinengraben 5
4051 Basel

Tel: 061 207 27 03